Aufgefrischt: Multistrada V4 Pikes Peak

170 PS für maximale Performance in jeder Kurve

Aufgefrischt Multistrada V4 Pikes Peak

Kurvenjäger mit Reisegepäck: die neue Multistrada V4 Pikes Peak

Die neue Multistrada V4 Pikes Peak macht schon im Stand klar, worum es ihr geht: sportlich fahren, Kurven genießen und trotzdem entspannt Strecke machen. Für das Modelljahr 2027 bekommt sie eine frische Jubiläumslackierung, die sich an Ducatis aktuellen Werksrennern aus MotoGP und Superbike orientiert. Entworfen wurde der Look vom Centro Stile Ducati gemeinsam mit Drudi Performance – entsprechend auffällig, dynamisch und unverkennbar italienisch.

Racing-Look trifft Langstrecken-Talent

Optisch rückt die Pikes Peak noch näher an die Rennmaschinen aus Borgo Panigale. Die neue Grafik greift Farben und Flächen der Desmosedici GP und der Panigale V4 R auf. Dazu kommen Carbonteile, eine niedrige getönte Scheibe, goldfarbene Öhlins-Gleitrohre, das V4-Logo auf der Sitzbank und das Ducati-Corse-Emblem am vorderen Schnabel. Kurz gesagt: Diese Multistrada will nicht unauffällig sein.

Trotz der Racing-Optik bleibt sie eine echte Multistrada. Die aufrechte Sitzposition, der Windschutz, der 22-Liter-Tank und die Möglichkeit, Gepäck zu montieren, machen auch längere Touren problemlos mit. Der serienmäßige, straßenzugelassene Akrapovič-Titanschalldämpfer sorgt dabei für den passenden Auftritt, ohne den Reisegedanken über Bord zu werfen.

170 PS und jede Menge Druck

Im Mittelpunkt steht der 1.158 cm³ große V4-Granturismo. Er liefert 170 PS bei 10.750 U/min und 124 Nm bei 9.000 U/min. Das klingt nicht nur nach ordentlich Schub – genau so fährt es sich auch. Der Motor hängt direkt am Gas, bleibt aber kultiviert genug für den Alltag. Ein Quickshifter mit Blipper übernimmt auf Wunsch die Gangwechsel, während die Anti-Hopping-Kupplung bei harten Bremsmanövern Ruhe ins Hinterrad bringt.

Auf Kurven programmiert

Der große Unterschied zu den eher reiseorientierten Multistrada-Modellen steckt im Setup. Vorn rollt die Pikes Peak auf einem 17-Zoll-Rad, hinten arbeitet ein breiter 190/55-Reifen. Leichte Marchesini-Schmiederäder, die markante Einarmschwinge und das elektronisch geregelte Öhlins Smart EC 2.0 Fahrwerk machen das Motorrad handlich, präzise und stabil – egal, ob die Straße weit schwingt oder sich eng den Berg hochwindet.

Aufgezogen sind Pirelli Diablo Rosso IV in 120/70-17 vorn und 190/55-17 hinten. Dazu kommen kräftige Brembo-Bremsen mit 330-Millimeter-Doppelscheiben an der Front. Das Ergebnis: viel Rückmeldung, kurze Reaktionswege und genau das Vertrauen, das man braucht, wenn die nächste Kurve schneller näherkommt als gedacht.

Elektronik, die mitdenkt

Die Elektronik hält den sportlichen Anspruch alltagstauglich. Fahrmodi, Kurven-ABS, Traktions- und Wheelie-Kontrolle sowie das semiaktive Fahrwerk greifen abgestimmt ineinander. Für längere Etappen sind außerdem Tempomat und – je nach Ausstattung – radarbasierte Assistenzsysteme wie Abstandsregelung an Bord. So kann die Pikes Peak auf der Hausstrecke richtig ernst machen und auf der Autobahn trotzdem gelassen Kilometer sammeln.

Ab Werk dein Ding

Mit Ducati Factory Made lässt sich die Maschine schon bei der Bestellung passend zusammenstellen. Zur Wahl stehen zwei Felgenkonfigurationen sowie verschiedene Ergonomieoptionen, zusätzliche Carbonteile und ausgewählte Farbvarianten für technische Komponenten. Das Bike kommt also so aus dem Werk, wie du es haben willst – ohne anschließende Umbau-Orgie in der Garage.

Verkaufszahlen (Deutschland)
Gesamt: 5.483 Mid: 35390
An unhandled error has occurred. Reload 🗙