UVP 8.499 €
Baujahr von 2016 bis 2020
Die Leichtigkeit des Seins
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Gesamtpaket
Kontra:
  • Windschild klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.404mm
Länge2.138mm
Radstand1.404mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung75 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Einfach gut

Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.

Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.

Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.

Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Extras:

Reise-Paket1248,95 €

    Kofferset

    Hohes Windschild

    Komfortsitzbank

    USB Anschluss im Cockpit

 

Wochenende-Paket772,95 €

    ABS-Softtaschen

    Hohes Windschild

    Tankpad

    USB Anschluss im Cockpit

 

Urban-Paket439,95 €

    USB Anschluss im Cockpit

    Gepäckbrücke

    Top Case

    Rückenlehne Sozius

 

Sport Paket419,95€

    Kurzer Kennzeichenhalter

    Kettenschutz

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 8.499€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.700€
  • Baujahre: seit 2020
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: icon grey, sonic grey, phantom blue

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Yamaha Tracer 700 im Vergleich: Stärken & Schwächen der Reise-Tourer

Wer einen modernen Tourer sucht, der sowohl im Alltag funktioniert als auch auf längeren Strecken Spaß macht, landet schnell bei der Yamaha Tracer 700. Im Motorradvergleich zeigt sich: Das Konzept ist klar auf vielseitiges Fahren ausgelegt. Doch wie steht der Yamaha Tracer 700 im direkten Vergleich zu ähnlichen Modellen da – bei Komfort, Fahrgefühl, Ausstattung und Alltagstauglichkeit? Genau darum geht es hier.

Worum es im Vergleich bei der Yamaha Tracer 700 geht

Bei einem Vergleich zählt selten nur die reine Motorleistung. Entscheidend ist, wie sich ein Motorrad über Zeit anfühlt: Wie gut ist der Windschutz, wie entspannt bleibt die Sitzposition, wie zuverlässig arbeiten Fahrwerk und Bremsen und wie sinnvoll ist die Elektronik im Alltag. Die Yamaha Tracer 700 spielt in diesem Bereich eine solide Rolle – mit Stärken, die besonders auf Touren und im gemischten Betrieb auffallen.

Motor und Fahrgefühl: Alltagstauglich statt nur laut

Im Vergleich wirkt die Yamaha Tracer 700 vor allem als Motorrad, das sich leicht dosieren lässt. Der Motor liefert genug Schub, um zügig aus dem Stadtverkehr herauszukommen, ohne dass es sich wie ein reines Drehzahlgerät anfühlt. Im Vergleich zu sportlicher ausgelegten Alternativen zeigt sich hier ein klarer Vorteil: Die Tracer 700 bleibt in vielen Situationen entspannt, während andere Modelle stärker auf aggressiveres Ansprechverhalten oder höhere Drehzahlen setzen.

Auf der anderen Seite kann genau diese Charakteristik auch eine Schwäche sein, wenn der Fokus ausschließlich auf maximalem „Punch“ liegt. Wer häufig sehr sportlich fährt und ständig am oberen Ende des Drehzahlbereichs unterwegs ist, findet bei manchen Konkurrenten ein direkteres, dynamischeres Gefühl. Für die meisten Tourenfahrer ist das jedoch eher ein „nice to have“ als ein Muss.

Komfort und Ergonomie: Wie gut passt die Tracer 700 für längere Strecken?

Gerade bei Tourern entscheidet die Ergonomie. Die Yamaha Tracer 700 ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit nicht in anstrengende Haltung kippt. Im Vergleich zu sehr sportlich positionierten Motorrädern wirkt die Sitzposition meist weniger „angespannt“. Das macht sich besonders auf Landstraßen und bei längeren Autobahnabschnitten bemerkbar.

Beim Windschutz zeigt sich ein typischer Trade-off: Die Tracer 700 bietet spürbaren Schutz, aber je nach Körpergröße und Fahrtempo können andere Modelle mit stärkerem Verkleidungsansatz oder besser abgestimmten Windschutz-Lösungen noch einen Tick komfortabler sein. Dafür punktet die Tracer 700 häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket: nicht zu viel Verkleidung, nicht zu wenig – eher „alltagstauglich“ statt „maximaler Reise-Bunker“.

Stärken im Komfort-Vergleich

  • Entspanntere Sitzhaltung im Vergleich zu sportlicheren Bikes
  • Gute Alltagstauglichkeit, auch wenn die Tour länger wird
  • Praktische Basis für Zubehör wie Koffer oder Topcase

Schwächen bzw. Grenzen

  • Je nach Größe kann der Windschutz nicht für jede Fahrweise perfekt sein
  • Wer maximale Langstreckenruhe sucht, findet bei manchen Konkurrenten noch mehr „Reisefokus“

Fahrwerk und Handling: Stabil in der Spur, leicht im Kopf

Im Vergleich zeigt die Yamaha Tracer 700 ein Fahrverhalten, das sich gut dosieren lässt. In Kurven wirkt sie kontrolliert und berechenbar, ohne dabei das Gefühl zu vermitteln, dass sie nur für eine bestimmte Fahrweise gebaut wurde. Gegenüber Modellen, die eher auf „sportliche Schärfe“ getrimmt sind, ist die Tracer 700 oft etwas zugänglicher – besonders für Fahrer, die nicht ständig am Limit unterwegs sind.

Gleichzeitig kann das bedeuten: Wer sehr sportlich fährt und maximale Rückmeldung aus dem Fahrwerk erwartet, könnte bei manchen Alternativen das „letzte Quäntchen“ direkter finden. Das ist weniger ein Qualitätsproblem, sondern eher eine Frage des Charakters: Tracer 700 ist auf Vielseitigkeit ausgelegt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beim Thema Bremsen macht die Yamaha Tracer 700 im Vergleich einen verlässlichen Eindruck. Die Dosierbarkeit passt in den Alltag, und das Bremssystem arbeitet so, dass man sich auf die Linie konzentrieren kann. Gegenüber manchen Bikes, die stärker auf „sportliche“ Bremsperformance ausgelegt sind, kann die Tracer 700 etwas weniger aggressiv wirken – dafür ist sie oft leichter zu fahren, weil die Abstimmung alltagstauglich bleibt.

Auch die Elektronik spielt eine Rolle: Je nach Ausstattung und Vergleichsmodell sind Fahrhilfen unterschiedlich fein abgestimmt. Die Tracer 700 positioniert sich hier meist als „sinnvoll statt überladen“. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die nicht ständig Menüs durchgehen möchten, sondern einfach losfahren wollen.

Elektronik und Bedienung: Moderne Hilfe, ohne Overload

Im Vergleich wirkt die Yamaha Tracer 700 in der Bedienlogik meist angenehm. Gerade bei Touren zählt, dass Bedienelemente intuitiv sind und man sich nicht erst in Technikdetails verlieren muss. Während manche Konkurrenten mit besonders umfangreichen Assistenzsystemen werben, setzt die Tracer 700 eher auf das, was im Alltag wirklich hilft.

Das kann als Stärke gesehen werden: weniger Komplexität, mehr Fokus auf Fahren. Als mögliche Schwäche bleibt: Wer unbedingt die neueste Assistenz-„Premiumschiene“ sucht, findet bei anderen Modellen manchmal mehr Features. Für die meisten Tourenfahrer ist das jedoch nicht der entscheidende Punkt.

Reisetauglichkeit: Was die Tracer 700 im Alltag wirklich kann

Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur an der Optik, sondern an Details: Stauraum, Schutz vor Wetter, Alltagstauglichkeit bei Stop-and-go und die Frage, wie gut das Motorrad mit Gepäck harmoniert. Die Yamaha Tracer 700 ist im Vergleich häufig dann besonders stark, wenn das Motorrad nicht nur „für die große Tour“, sondern auch für Wochenendtrips und tägliche Fahrten genutzt wird.

Im Vergleich zu reinen Langstreckenmaschinen punktet die Tracer 700 oft mit einem leichteren Handling und einem insgesamt weniger „schweren“ Gefühl. Gegenüber sehr spezialisierten Reisebikes kann sie aber bei maximalem Komfort auf Langstrecke nicht immer ganz so souverän wirken, wenn es um den letzten Grad an Windschutz oder um besonders komfortorientierte Fahrwerksabstimmung geht.

Typische Stärken im Reise-Vergleich

  • Guter Mix aus Komfort und Agilität
  • Alltagstauglich, ohne den Tourenanspruch zu verlieren
  • Praktische Basis für Gepäcklösungen

Typische Grenzen

  • Für sehr große Fahrer oder sehr hohe Geschwindigkeiten kann der Windschutz je nach Setup variieren
  • Wer maximalen Reise-Komfort sucht, findet bei manchen Konkurrenten noch mehr „Langstreckenfokus“

Für wen lohnt sich die Yamaha Tracer 700 im Vergleich?

Die Yamaha Tracer 700 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im Alltag und auf Touren gleichermaßen gut anfühlt. Im Vergleich zu sportlicheren Modellen bietet sie oft mehr Entspannung, ohne komplett auf Dynamik zu verzichten. Gegenüber sehr reiseorientierten Alternativen bleibt sie häufig handlicher und alltagstauglicher.

Wer vor allem kurze Strecken fährt, findet in der Tracer 700 ebenfalls eine gute Basis, weil das Motorrad nicht „zu groß“ oder zu speziell wirkt. Wer dagegen ausschließlich sportlich am Limit unterwegs ist, könnte sich eher in Richtung Bikes orientieren, die noch stärker auf maximale Performance und schärferes Ansprechverhalten ausgelegt sind.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 700 ist im Vergleich ein stimmiger Tourer für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken nicht in Stress ausartet. Besonders stark zeigt sie sich dort, wo Komfort, gut dosierbares Fahrverhalten und eine sinnvolle Elektronik zählen: Die Tracer 700 wirkt berechenbar, lässt sich angenehm fahren und eignet sich gut für gemischte Einsätze – von Feierabendrunde bis Wochenendtour. Der Windschutz und der letzte Komfortgrad hängen jedoch stärker von Fahrergröße, Setup und Fahrtempo ab; wer maximale Langstreckenruhe erwartet, findet bei manchen Konkurrenten noch mehr Reisefokus. Für sportlich ambitionierte Fahrer, die ständig sehr dynamisch unterwegs sind, kann das eher „tourige“ Charakterbild weniger direkt wirken als bei schärfer abgestimmten Alternativen. Insgesamt ist die Tracer 700 aber eine sehr passende Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad wollen: nicht übertrieben spezialisiert, sondern zuverlässig in vielen Situationen.

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