








Benelli Leoncino Bobber 400
Technische Daten:
Allgemein
| Typ | Cruiser |
| UVP | 6.069 € |
| Baujahr | 2026 ~ heute |
| Hersteller | Benelli |
Abmessungen
| Länge | 2.170 mm |
| Höhe | 1.100 mm |
| Gewicht | 195 kg |
| zul. Gesamtgewicht | 330 kg |
| Sitzhöhe | 730 mm |
| Radstand | 1.520 mm |
Fahrleistungen & Reichweite
| 0 auf 100 | |
| 60 auf 100 | |
| Tankinhalt | 15 l |
| Verbrauch | 3,6 l |
| Reichweite | 417 km |
| Höchstgeschw. | 152 km/h |
Motor
| Motorbauart | V-Twin/4-Takt |
| Zylinderzahl | 2 |
| Kühlung | flüssig |
| Hubraum | 385 ccm |
| Bohrung | 60 mm |
| Hub | 68 mm |
Kraftübertragung
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| Ganganzahl | 6 | ||||
| Antrieb | Riemen | ||||
Rahmen & Reifen
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| Reifen vorne | 130/90-R16 | ||||
| Reifen hinten | 150/80-R16 | ||||
Bremsen
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| ABS | Standard ABS | ||||
Federung
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| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | ||||
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil, Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit
Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist eine spannende Mischung aus Retro-Optik und modernen Ansprüchen. Wer sich für einen Bobber interessiert, bekommt hier nicht nur eine auffällige Silhouette, sondern auch ein Motorrad, das sich im Alltag nicht wie ein reines Showbike anfühlt. In der Praxis zeigt sich: Der Leoncino Bobber 400 zielt auf ein Fahrgefühl ab, das zugänglich bleibt – und gleichzeitig genug Charakter mitbringt, um auf der Landstraße Spaß zu machen.
Beim Vergleich mit anderen Modellen in der 400er-Klasse und im Bobber-/Modern-Classic-Segment fällt auf, dass der Fokus oft entweder stark auf Optik oder stark auf Alltagstauglichkeit liegt. Der Benelli versucht, beides zu verbinden. Genau das macht ihn für viele interessant: als Motorrad für die Wochenendrunde, aber auch als täglicher Begleiter, wenn es unkompliziert bleiben soll.
Design und Charakter: Bobber-Look mit moderner Basis
Der Bobber-Stil ist beim Leoncino Bobber 400 klar erkennbar: die gestreckte Silhouette, die typische Custom-Anmutung und der insgesamt stimmige Look. Im Vergleich zu eher „cleanen“ Retro-Modellen wirkt der Benelli deutlich markanter. Gleichzeitig bleibt er nicht so „extrem“, dass man ihn nur als Blickfang versteht. Das ist ein Vorteil gegenüber Bobber-Varianten, die optisch zwar überzeugen, aber im Alltag weniger praktisch wirken.
Stärken zeigt der Leoncino Bobber 400 vor allem dort, wo es um Stimmigkeit geht: Proportionen, Details und die Gesamtwirkung passen zusammen. Schwächen liegen eher nicht im Design selbst, sondern in der Erwartungshaltung: Wer einen kompromisslosen Custom-Auftritt sucht, könnte bei der Ausstattung oder beim „Let’s go“-Feeling einzelner Details schneller enttäuscht sein als bei teureren, stärker spezialisierten Umbauten.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment statt Drama
Der Motor des Benelli Leoncino Bobber 400 ist darauf ausgelegt, im Alltag souverän zu wirken. Im Vergleich zu manchen 400ern, die eher „drehzahlorientiert“ auftreten, wirkt der Leoncino häufig entspannter in der Handhabung. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man nicht ständig am Gas spielen möchte, sondern gleichmäßig fahren will.
Auf der Stadtstrecke zeigt sich: Der Bobber lässt sich gut dosieren, ohne dass man ständig in den oberen Drehzahlbereich muss. Auf der Landstraße kommt dann der Charakter besser zur Geltung. Im Vergleich zu Modellen, die sehr sportlich abgestimmt sind, wirkt der Leoncino Bobber 400 weniger „rennstreckenmäßig“, dafür aber angenehmer für längere Fahrten am Stück.
Schwächen können sich vor allem dann zeigen, wenn man sehr sportliche Ansprüche hat: Wer maximale Dynamik erwartet, wird im Vergleich zu stärkeren Hubraumklassen oder leistungsorientierten Naked Bikes schneller merken, dass der Leoncino Bobber 400 eher auf Genuss und Alltag als auf „Durchziehen bis zum Anschlag“ ausgelegt ist.
Fahrwerk und Bremsen: Stabil im Alltag, nicht auf jeder Welle gleich
Beim Fahrwerk geht es beim Leoncino Bobber 400 vor allem um ein ausgewogenes Setup für Straße. Im Vergleich zu manchen Bobber-Modellen, die sehr hart oder sehr weich wirken können, präsentiert sich der Benelli meist als „vernünftig“ abgestimmt. Das ist ein Plus, wenn man nicht nur glatte Landstraßen fährt, sondern auch Stadtpflaster, Baustellenabschnitte und wechselnde Beläge.
In Kurven vermittelt das Motorrad ein sicheres Gefühl, ohne dabei übertrieben sportlich zu sein. Wer aus dem Vergleich heraus eher auf Komfort setzt, wird hier eher glücklich. Wer dagegen ein sehr sportliches Ansprechverhalten sucht, könnte das Fahrwerk als weniger „aggressiv“ wahrnehmen.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der typische Charakter der Klasse: ausreichend und alltagstauglich, ohne dass man das Gefühl hat, man fährt ein reines Performance-Bike. Im Vergleich zu stärkeren oder teureren Modellen kann die Bremsleistung in Extremsituationen weniger „resolut“ wirken. Für die meisten Alltagsfahrten ist das aber in der Regel kein Problem, solange man vorausschauend fährt.
Sitzposition und Ergonomie: Bobber-Optik, aber mit Alltag im Blick
Die Sitzposition ist beim Leoncino Bobber 400 ein wichtiger Punkt. Im Vergleich zu sehr „gestreckten“ Custom-Setups sitzt man meist entspannter. Das macht den Benelli besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die den Bobber-Look mögen, aber nicht stundenlang in einer kompromisslosen Haltung unterwegs sein wollen.
Stärken zeigt der Leoncino Bobber 400 vor allem bei der Zugänglichkeit: Man kann sich schnell an das Motorrad gewöhnen. Schwächen sind eher individuell: Je nach Körpergröße und Fahrstil kann die Ergonomie unterschiedlich wirken. Wer sehr sportlich sitzt, könnte die Position weniger „lenkend“ finden; wer entspannt fahren will, wird das Setup eher als angenehm wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und das Thema „Komfort“
Im Alltag zählt nicht nur die Optik, sondern auch, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Der Leoncino Bobber 400 punktet hier im Vergleich zu vielen „Show“-Bobbern: Er wirkt nicht wie ein Bike, das man nur für Fotos aus der Garage holt. Stattdessen passt er gut in den Alltag – von der kurzen Runde nach Feierabend bis zur längeren Tour am Wochenende.
Bei der Handhabung spielt auch das Gesamtpaket eine Rolle: Gewicht, Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Im Vergleich zu schwereren Custom-Modellen wirkt der Benelli oft leichter zu bewegen. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig im Stop-and-go unterwegs ist oder beim Rangieren nicht jedes Mal „Krafttraining“ machen möchte.
Schwächen zeigen sich eher dort, wo man Komfort-Features erwartet, die in höheren Preisklassen oder bei stärker ausgebauten Varianten häufiger zu finden sind. Wer viel Wert auf Komfortdetails legt, sollte vor dem Kauf genau hinschauen, welche Ausstattung bereits serienmäßig vorhanden ist und was man gegebenenfalls nachrüstet.
Ausstattung und Praxis: Was man beim Kauf im Blick haben sollte
Bei der Ausstattung ist der Leoncino Bobber 400 ein typischer Vertreter seiner Klasse: Er bietet eine solide Basis und setzt den Schwerpunkt auf das, was man wirklich spürt – Fahrgefühl, Look und ein stimmiges Gesamtpaket. Im Vergleich zu manchen Konkurrenten, die stärker auf „Technik-Show“ setzen, wirkt der Benelli eher bodenständig.
Für die Kaufentscheidung lohnt sich ein Blick auf Punkte wie:
- Reifen und Zustand (bei Gebrauchten besonders wichtig)
- Bremsen und Wartungshistorie
- Ergonomie (Probefahrt hilft, weil Körpergrößen variieren)
- Fahrwerkseindruck auf dem eigenen Streckenprofil
So lässt sich im Vergleich schnell herausfinden, ob der Leoncino Bobber 400 eher zu den eigenen Prioritäten passt – oder ob ein anderes Modell im Segment besser „anklickt“.
Vergleich im Segment: Wo der Benelli besonders wirkt
Wenn man den Benelli Leoncino Bobber 400 mit anderen Motorrädern vergleicht, die im ähnlichen Stil und in ähnlicher Hubraumklasse unterwegs sind, kristallisieren sich typische Unterschiede heraus:
Stärken im Vergleich
- Stimmiger Bobber-Look ohne komplett kompromisslos zu werden
- Alltagstaugliches Fahrgefühl statt reiner „Show“-Charakter
- Gute Zugänglichkeit für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig das Maximum suchen
Schwächen im Vergleich
- Keine Performance-Ansage wie bei stärkeren oder sportlich ausgelegten Modellen
- Komfort- und Ausstattungsdetails können je nach Erwartung hinter teureren Varianten zurückbleiben
- Ergonomie ist individuell: Probefahrt ist sinnvoll
Genau diese Mischung macht den Leoncino Bobber 400 für viele zu einer attraktiven Wahl: Er ist nicht der „lauteste“ Kandidat im Vergleich, aber oft der, der im Alltag am besten funktioniert.
Fazit: Für wen der Benelli Leoncino Bobber 400 besonders passt
Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist eine gute Wahl für alle, die den Bobber-Look mögen und dabei ein Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Im Vergleich punktet er vor allem durch seine stimmige Gesamtwirkung, ein zugängliches Fahrgefühl und eine entspannte Art, Stadt und Landstraße zu verbinden. Wer maximale Sportlichkeit oder High-End-Komfort erwartet, wird eher woanders schauen. Passend ist der Leoncino Bobber 400 besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger, Wiedereinsteiger und Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Classic-Bike mit Charakter wollen – ohne dass es zum reinen „Sonntagsprojekt“ wird.