UVP 11.199 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
Was macht die 4. Generation der MT-09 anders bzw. besser?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Spaßgranate
  • Starker Motor mit Druck und Charakter
  • Fauchende Triple-Soundkulisse
  • technisch bereis in Serie voll ausgestattet
  • butterweicher QuickShifter
  • agiles, wendiges Fahrverhalten
Kontra:
  • Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
  • Blinker-Rückstellungsintervall zu lang

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.430mm
Länge2.090mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.145mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.
 
Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung. 
 
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.199 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: MT-09 seit 2013
  • Verfügbarkeit: 4. Gen. ab 03/2024
  • Farben: Schwarz, Cyan, Blau

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Yamaha MT-09 Vergleich: So schlägt sich das Naked Bike im direkten Check

Die Yamaha MT-09 ist eines dieser Motorräder, die sofort ein Gefühl von „mehr“ vermitteln: mehr Drehfreude, mehr Alltagstauglichkeit und meistens auch mehr Spaß, als man beim ersten Blick erwartet. Im Motorradvergleich zeigt sich schnell, warum die MT-09 so oft als Referenz im Naked-Segment genannt wird. Gleichzeitig lohnt es sich, genauer hinzusehen: Nicht jedes Detail passt zu jedem Fahrstil, und je nachdem, worauf es ankommt, können andere Bikes im Vergleich die besseren Karten haben.

In diesem Vergleich geht es darum, die typischen Stärken und Schwächen der Yamaha MT-09 im Verhältnis zu den im Vergleich betrachteten Modellen einzuordnen. Dabei stehen nicht einzelne Zahlen im Vordergrund, sondern das, was diese Werte im Fahralltag bedeuten: Wie wirkt der Motor, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut verzögert das Bike und wie stimmig ist das Gesamtpaket aus Ergonomie und Ausstattung.

Motorcharakter im Vergleich: Drehfreude vs. Fahrbarkeit

Beim Motor ist die MT-09 ein echter Stimmungsmacher. Der Dreizylinder liefert eine Art „Punch“, der sich besonders im mittleren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Im Vergleich zu Bikes, die eher auf lineare Kraft oder auf maximale Endgeschwindigkeit ausgelegt sind, punktet die MT-09 häufig mit einem spontanen Ansprechverhalten. Das macht sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders angenehm, weil man selten „lange suchen“ muss, um zügig voranzukommen.

Im direkten Vergleich zeigt sich aber auch eine mögliche Schwäche: Wer sehr feinfühlig und möglichst gleichmäßig beschleunigen möchte, kann je nach Abstimmung und Fahrmodus den Charakter als „direkter“ erleben als bei Konkurrenten mit stärker auf Komfort oder gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegten Motoren. Das ist nicht automatisch schlecht – es ist eher eine Frage des persönlichen Fahrstils. Wer gerne zügig beschleunigt und den Motor als aktiven Mitspieler versteht, wird die MT-09 lieben. Wer dagegen vor allem entspannt cruisen will, könnte sich bei manchen Fahrprofilen mehr Zurückhaltung wünschen.

Fahrmodi und Abstimmung: Flexibel, aber nicht für jeden Geschmack

Die MT-09 bietet je nach Modelljahr unterschiedliche Fahrmodi und eine Abstimmung, die das Ansprechverhalten beeinflusst. Im Vergleich zu Maschinen, die stärker auf „immer gleich“ setzen, wirkt die MT-09 oft vielseitiger. Gleichzeitig kann die Abstimmung je nach Modus spürbar variieren. Das ist ein Plus für Fahrer, die sich anpassen wollen – und ein möglicher Nachteil für alle, die eine sehr konstante Charakteristik bevorzugen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfort

Im Fahrwerk-Vergleich spielt die MT-09 ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Agilität geht. Das Bike wirkt in der Regel leichtfüßig, lässt sich zügig umsetzen und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht ganz glatt ist. Gegenüber Modellen, die eher auf Komfort und lange Autobahnetappen ausgelegt sind, kann die MT-09 im Alltag „sportlicher“ wirken – also direkter, manchmal auch etwas weniger nachgiebig.

Das ist die typische Stärke der MT-09: Sie lädt zum aktiven Fahren ein. Wer aber regelmäßig in sehr schlechten Straßenverhältnissen unterwegs ist oder häufig lange Strecken mit viel Gepäck fährt, könnte im Vergleich bei anderen Naked Bikes mehr Komfort finden. Hier entscheidet sich, ob man die Agilität als Vorteil empfindet oder ob man lieber eine ruhigere, komfortorientierte Abstimmung bevorzugt.

Reifen, Geometrie und Alltag: Wie sich Werte in Gefühl übersetzen

Auch wenn im Vergleich unterschiedliche Reifenkonzepte und Geometrien eine Rolle spielen, lässt sich das Ergebnis oft ähnlich zusammenfassen: Die MT-09 ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrfluss zu kommen. Im Vergleich zu Bikes, die stärker auf Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten setzen, kann die MT-09 je nach Setup etwas „lebendiger“ wirken. Das ist für Landstraße und Stadt meist ein Plus. Für sehr lange, gleichmäßige Autobahnabschnitte kann ein anderes Bike im Vergleich die entspanntere Wahl sein.

Bremsen und Sicherheit: Kraft dosieren können

Bei den Bremsen zählt im Alltag vor allem eins: Dosierbarkeit. Die MT-09 zeigt hier in der Regel eine gute Balance zwischen spürbarer Verzögerung und kontrollierbarem Druckpunkt. Im Vergleich zu Modellen, die eher auf maximale Bremsleistung bei sportlicher Fahrweise optimiert sind, wirkt die MT-09 häufig alltagstauglicher, weil man in vielen Situationen fein dosieren kann.

Eine mögliche Schwäche im Vergleich ist weniger die reine Bremskraft, sondern die Frage, wie sich das Gesamtpaket aus Bremsgefühl, Hebelweg und Abstimmung anfühlt. Je nachdem, welche Konkurrenten im Vergleich betrachtet werden, kann es Bikes geben, die sich noch „präziser“ anfühlen oder bei denen die Abstimmung stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist. Wer häufig sehr dynamisch fährt, sollte das unbedingt im Fahrtest prüfen.

Assistenzsysteme: Unterstützung ja, aber nicht als Ersatz

Assistenzsysteme können im Vergleich einen großen Unterschied machen – vor allem bei wechselnden Bedingungen. Die MT-09 ist in der Regel so positioniert, dass sie Unterstützung bietet, ohne das Fahrgefühl komplett zu überdecken. Im Vergleich zu Bikes, die besonders viele Assistenzfunktionen mitbringen, kann die MT-09 je nach Ausstattung etwas weniger „vollgepackt“ wirken. Das muss aber nicht negativ sein: Oft ist weniger Technik auch weniger Ablenkung, solange die Basis stimmt.

Ergonomie und Sitzposition: Urban bequem, sportlich genug

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt im Naked-Segment. Die MT-09 bietet typischerweise eine Sitzposition, die nicht zu „kriechend“ wirkt, aber auch nicht komplett auf Komfort-Cruiser getrimmt ist. Im Vergleich zu sehr sportlich ausgelegten Naked Bikes kann die MT-09 dadurch entspannter sein. Gegenüber reinen Komfort-orientierten Modellen kann sie aber bei langen Strecken minimal fordernder wirken, vor allem wenn die Straßenlage unruhig ist oder man viel im Stehen fährt.

Die Stärke der MT-09 liegt oft darin, dass sie sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt: Einsteigen, losfahren, wohlfühlen. Wer sehr große oder sehr kleine Fahrermaße hat, sollte im Vergleich trotzdem auf Details achten – Lenkerhöhe, Sitzbankform und Fußrastenposition können den Unterschied machen.

Windschutz und Alltag: Naked heißt immer „offen“

Als Naked Bike ist die MT-09 natürlich „offen“ – das heißt: Windschutz ist begrenzt. Im Vergleich zu Bikes mit stärkerem Verkleidungsansatz kann das bei hohen Geschwindigkeiten spürbar sein. Für Stadt und Landstraße ist das meist kein Thema. Wer aber regelmäßig lange Autobahnstrecken fährt, sollte im Vergleich prüfen, ob ein anderer Kandidat besser zu den eigenen Strecken passt oder ob ein passendes Zubehör-Windschutzkonzept sinnvoll ist.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Im Praxis-Vergleich entscheidet sich, wie gut ein Motorrad im echten Leben funktioniert. Die MT-09 ist in der Regel so konzipiert, dass sie sich schnell bedienen lässt und nicht unnötig kompliziert wirkt. Das betrifft Bedienelemente, Übersichtlichkeit und die Art, wie sich das Bike im Alltag „anfühlt“.

Im Vergleich zu Modellen, die stärker auf Premium-Features oder auf eine besonders umfangreiche Ausstattung setzen, kann die MT-09 je nach Baujahr weniger „Show“ bieten. Gleichzeitig ist das oft genau der Punkt: Die MT-09 konzentriert sich auf das, was beim Fahren zählt. Wer Technik-Fetisch oder maximale Assistenz-„Full-Option“ sucht, findet im Vergleich möglicherweise andere Bikes, die mehr bieten. Wer dagegen ein Motorrad will, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt, bekommt bei der MT-09 meist ein stimmiges Gesamtgefühl.

Stärken und Schwächen der Yamaha MT-09 im Überblick

Stärken

  • Motorcharakter: lebendig, spontan und besonders im mittleren Drehzahlbereich stark.
  • Agiles Handling: macht Kurven und Wechsel der Fahrweise leicht.
  • Alltagstauglichkeit: lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und bleibt auf Landstraßen unterhaltsam.
  • Bremsgefühl: in der Regel gut dosierbar und damit alltagstauglich.

Schwächen

  • Charakter: je nach Fahrstil kann die direkte Leistungsentfaltung weniger „smooth“ wirken als bei manchen Konkurrenten.
  • Komfort: im Vergleich zu komfortorientierten Bikes kann die Abstimmung sportlicher ausfallen.
  • Windschutz: als Naked Bike begrenzt, besonders bei längeren Autobahnabschnitten.

Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-09 ist besonders dann die beste Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein lebendiger Motor im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Fahrer, die gerne variieren: mal zügig durch die Stadt, mal flott über Landstraßen, mal spontan eine längere Runde drehen. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad mit Charakter suchen, kann sie passen – vorausgesetzt, die Fahrweise wird an die eigene Erfahrung angepasst und die Leistungsentfaltung wird bewusst genutzt.

Für Fahrer, die vor allem lange Strecken sehr komfortabel und möglichst „entspannt“ absolvieren möchten, kann im Vergleich ein anderes Bike die bessere Wahl sein – etwa eines, das stärker auf Windschutz, Ruhe und Komfort ausgelegt ist. Wer dagegen sportlicher unterwegs ist und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird die MT-09 häufig als sehr stimmig erleben.

Fazit: Yamaha MT-09 – für wen ist sie die beste Wahl?

Fazit: Die Yamaha MT-09 ist im Vergleich besonders stark, wenn ein Motorrad vor allem Spaß machen soll: ein lebendiger Dreizylinder, ein agiles Handling und ein insgesamt stimmiges Fahrgefühl für Stadt und Landstraße. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und ein Naked Bike sucht, das schnell „anspringt“, findet in der MT-09 meist eine sehr passende Basis. Gleichzeitig gilt: Wer maximalen Komfort, viel Windschutz oder eine besonders zurückhaltende, gleichmäßige Leistungsentfaltung erwartet, sollte im Vergleich genauer hinschauen und Probefahrten einplanen. Dann zeigt sich schnell, ob die MT-09 genau die richtige Balance trifft oder ob ein komfortorientierterer Konkurrent besser zu den eigenen Strecken und dem gewünschten Fahrstil passt. Für die meisten, die ein vielseitiges Naked Bike wollen, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im Alltag wirklich gut anfühlt, ist die MT-09 eine sehr überzeugende Wahl.

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