| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
| UVP | 15.995 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
- Verarbeitung
- Komfort
- Bremsen
- kraftvoller Motor
- Materialqualität
- kein QuickShifter erhältich
- nichts för kleine Leute
- (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.300 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | voll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen
Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.
Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Triumph Scrambler 1200 XE vs Ducati Scrambler 1100 vs BMW R nineT Scrambler – welcher Scrambler passt?
Scrambler sind mehr als nur ein Retro-Look: Sie verbinden eine lässige Optik mit dem Anspruch, im Alltag und auf längeren Touren zuverlässig zu funktionieren. Genau deshalb lohnt sich ein Vergleich zwischen Triumph Scrambler 1200 XE, Ducati Scrambler 1100 und BMW R nineT Scrambler. Alle drei Modelle spielen in einer ähnlichen Liga, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte – beim Motorgefühl, bei der Fahrwerksauslegung, bei der Bremsperformance und auch bei der Art, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte der drei Scrambler gegeneinander abgewogen. Dabei geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Grundcharakter: Drei Scrambler, drei Philosophien
Triumph Scrambler 1200 XE: kraftvoll und souverän
Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt wie ein Scrambler, der bewusst auf Alltagstauglichkeit und Durchzug ausgelegt ist. Der Motorcharakter zielt auf ein gleichmäßiges, kräftiges Ansprechverhalten – ideal, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen und entspanntes Dahingleiten zusammenkommen. Gerade auf wechselnden Streckenprofilen zeigt sich, dass die Maschine eher „komfortabel“ als „nervös“ abgestimmt ist.
Ducati Scrambler 1100: direkt, lebendig, mit Ducati-typischer Handschrift
Die Ducati Scrambler 1100 bringt eine deutlich spürbare Portion Temperament mit. Im Vergleich wirkt sie oft agiler im Ansprechverhalten und vermittelt das Gefühl, dass der Fahrer stärker „mitgenommen“ wird. Das macht Spaß, kann aber auch bedeuten, dass man die Maschine je nach Fahrstil etwas bewusster dosieren möchte, um den Komfort nicht zu verlieren.
BMW R nineT Scrambler: klassisch, mechanisch und hochwertig im Gefühl
Die BMW R nineT Scrambler steht für eine sehr eigenständige Auslegung: mechanisch, wertig und mit einem Fahrgefühl, das stark von der Art des Motors und der Abstimmung geprägt ist. Im Vergleich fällt auf, dass BMW häufig einen „ruhigeren“ Grundton liefert, ohne dabei an Charakter zu verlieren. Wer eine Scrambler-Optik mit dem Anspruch an präzises Handling und solide Alltagstauglichkeit sucht, findet hier eine stimmige Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Beim Vergleich der Motoren geht es vor allem um drei Dinge: Durchzug, Gasannahme und Fahrbarkeit in unterschiedlichen Situationen.
Durchzug und Kraftentfaltung
Die Triumph Scrambler 1200 XE spielt ihre Stärke besonders dort aus, wo man nicht ständig nachjustieren möchte: gleichmäßiger Vortrieb, der auch bei moderaten Drehzahlen souverän wirkt. Die Ducati Scrambler 1100 liefert dagegen oft das Gefühl von „mehr Druck“ bei aktiverem Fahren – sie belohnt einen dynamischeren Umgang mit dem Gas. Die BMW R nineT Scrambler wirkt im Vergleich häufig harmonischer über den gesamten Bereich, was sie für Touren interessant macht, bei denen man lange Strecken entspannt abspulen möchte.
Gasannahme und Fahrgefühl
Die Ducati ist im direkten Vergleich tendenziell die Maschine, die am stärksten auf Gasbefehle reagiert. Das ist ein Plus für alle, die gern zügig beschleunigen und das Motorrad „arbeiten“ lassen. Die Triumph fühlt sich dagegen oft gutmütiger an, wenn es um gleichmäßiges Fahren geht. Die BMW liegt in der Wahrnehmung meist zwischen den beiden: nicht träge, aber auch nicht so „spitz“ wie die Ducati – eher kontrolliert und sauber dosierbar.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Scrambler werden häufig für gemischte Strecken genutzt – Stadt, Landstraße, gelegentlich auch schlechterer Asphalt. Deshalb ist der Vergleich von Fahrwerk und Lenkgefühl besonders wichtig.
Komfort auf der Straße
Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt im Vergleich oft als die komfortorientiertere Wahl. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Gleiten und macht Unebenheiten weniger präsent. Die Ducati Scrambler 1100 kann je nach Tempo und Fahrbahnbeschaffenheit sportlicher wirken – das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber wer viel im Alltag unterwegs ist, spürt den Unterschied eher. Die BMW R nineT Scrambler bietet im Vergleich häufig eine gute Balance: stabil genug für zügiges Fahren, aber nicht so kompromisslos straff, dass jede Bodenwelle sofort durchschlägt.
Kurvengefühl und Lenkpräzision
Im Kurvenvergleich zeigt sich: Die Ducati vermittelt oft das Gefühl von direkterem Einlenken und mehr „Biss“. Die Triumph punktet eher mit einem souveränen, gutmütigen Aufbau – sie lässt sich zügig bewegen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Die BMW spielt ihre Stärke in der Präzision aus: Das Motorrad wirkt berechenbar, was besonders auf längeren Touren und bei wechselnden Bedingungen angenehm ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zählt vor allem die Kombination aus Dosierbarkeit, Bremsgefühl und Konstanz bei wiederholtem Verzögern.
Dosierbarkeit im Alltag
Die Triumph wirkt im Vergleich häufig leicht zu dosieren – ein Vorteil, wenn man im Stadtverkehr häufig bremst oder an Ampeln und im Stop-and-go-Modus unterwegs ist. Die Ducati kann sich beim ersten Kontakt etwas „direkter“ anfühlen, was sportlich ist, aber eine saubere Dosierung verlangt. Die BMW bietet im Vergleich oft ein sehr kontrolliertes Bremsverhalten, das sich gut anfühlt, wenn man nicht nur schnell, sondern auch gleichmäßig und planbar verzögern möchte.
Stabilität unter Belastung
Auf Landstraße und bei zügiger Fahrt zeigt sich im Vergleich, wie gut die Bremsanlage die Anforderungen wegsteckt. Hier profitieren Fahrer meist von einer Abstimmung, die nicht nach kurzer Zeit „nachlässt“. Zwischen den drei Modellen gibt es Unterschiede in der Charakteristik: Die Triumph wirkt tendenziell konsistent im Alltagsbetrieb, die Ducati zeigt ihre Stärke, wenn man sportlich bremst, und die BMW punktet häufig mit einem sehr gleichmäßigen Gefühl über mehrere Bremsvorgänge.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Handling
Scrambler sollen nicht nur gut aussehen, sondern auch bequem sein. Deshalb lohnt sich der Blick auf Ergonomie und Alltagstauglichkeit.
Sitzposition und Reichweite der Bewegungen
Im Vergleich wirkt die Triumph Scrambler 1200 XE oft als „entspannter“ Scrambler: Die Sitzposition unterstützt eine natürliche Haltung, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Die Ducati Scrambler 1100 kann je nach Körpergröße und Fahrstil etwas sportlicher ausfallen – das ist für dynamische Fahrer ein Plus, für sehr lange Touren aber ein Punkt, den man im Kopf behalten sollte. Die BMW R nineT Scrambler bietet im Vergleich häufig eine sehr stimmige Ergonomie, die sich gut anfühlt, wenn man sowohl Stadt als auch Landstraße kombiniert.
Übersicht und Manövrierbarkeit
Gerade in der Stadt zählt, wie leicht sich das Motorrad rangieren lässt. Die Triumph wirkt im Vergleich oft gutmütig bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Ducati kann sich im Handling lebendig anfühlen, was das Fahren in engen Situationen angenehm macht – gleichzeitig ist das Motorrad eher „aktiv“ zu bewegen. Die BMW punktet häufig mit einem stabilen Stand und einem sehr kontrollierten Fahrgefühl, was das Manövrieren erleichtert.
Ausstattung und Charakter: Was man wirklich spürt
Bei Scramblern ist die Ausstattung mehr als nur „nice to have“. Sie beeinflusst Komfort, Sicherheit und den Eindruck von Wertigkeit.
Elektronik und Fahrmodi
Im Vergleich der drei Modelle zeigt sich: Je nach Auslegung kann die Elektronik den Charakter unterstützen. Die Triumph wirkt häufig darauf ausgelegt, das Fahren im Alltag angenehm zu machen. Die Ducati kann die sportliche Seite stärker betonen, während die BMW oft einen sehr ausgewogenen Ansatz liefert – mit dem Gefühl, dass das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch kontrolliert bleibt.
Verarbeitung und „Scrambler-Feeling“
Alle drei Modelle haben ihren eigenen Stil. Die Triumph wirkt oft wie ein Scrambler, der auf Vielseitigkeit getrimmt ist. Die Ducati bringt den typischen Markencharakter stärker ins Fahrgefühl und in die Art, wie das Motorrad „antwortet“. Die BMW steht im Vergleich häufig für eine besonders hochwertige, mechanisch geprägte Anmutung – das spürt man beim Bedienen und im Gesamteindruck.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 1200 XE
- Stärken: souveräner Durchzug, alltagstaugliches Fahrgefühl, komfortorientierte Abstimmung.
- Schwächen: wer maximal sportliche Direktheit sucht, empfindet die Abstimmung möglicherweise als etwas „ruhiger“.
Ducati Scrambler 1100
- Stärken: lebendiges Ansprechverhalten, sportliches Kurven- und Bremsgefühl, macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
- Schwächen: erfordert je nach Fahrstil etwas mehr Feingefühl, um den Komfort im Alltag dauerhaft zu genießen.
BMW R nineT Scrambler
- Stärken: präzises, kontrolliertes Handling, harmonische Fahrbarkeit, hochwertiger Gesamteindruck.
- Schwächen: wer den „Kick“ einer besonders direkten Sportabstimmung erwartet, könnte die Charakteristik weniger aggressiv finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der beste Scrambler ist der, der zum eigenen Fahrprofil passt. Deshalb hier eine klare Orientierung anhand der typischen Unterschiede:
- Triumph Scrambler 1200 XE ist besonders passend, wenn häufig Alltag, Stadtverkehr und gemischte Strecken anstehen und ein souveränes, komfortables Gesamtpaket im Vordergrund steht.
- Ducati Scrambler 1100 eignet sich vor allem für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, das Motorrad aktiv bewegen und ein sehr direktes Ansprechverhalten schätzen.
- BMW R nineT Scrambler ist ideal für alle, die Wert auf präzises Handling, harmonische Langstrecken-Tauglichkeit und einen hochwertig-mechanischen Charakter legen.
Fazit:
Wer einen Scrambler sucht, der im Alltag entspannt funktioniert und dabei kräftig genug ist, um jederzeit souverän zu beschleunigen, liegt mit der Triumph Scrambler 1200 XE vorn. Sie wirkt wie die „Allround“-Wahl: komfortabel, gutmütig und angenehm berechenbar. Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß und Direktheit Priorität haben. Sie belohnt aktives Fahren mit einem lebendigen Gefühl – ideal für Kurven und zügige Landstraßen. Die BMW R nineT Scrambler schließlich passt am besten zu Fahrern, die eine besonders kontrollierte, präzise Abstimmung und einen hochwertigen Gesamteindruck suchen. Kurz gesagt: Triumph für entspanntes Allrounden, Ducati für dynamische Begeisterung, BMW für präzise Harmonie und Tourenkomfort.