Honda CB 1000 GT

Technische Daten:

Allgemein
TypCrossover
UVP14.429 €
Baujahr2026 ~ heute
HerstellerCB 1000 GT =>
www.honda.de
Abmessungen
Länge2.135 mm
Höhe1.290 mm
Gewicht229 kg
zul. Gesamtgewicht428 kg
Sitzhöhe825 mm
Radstand1.465 mm
Fahrleistungen & Reichweite
0 auf 100
60 auf 100
Tankinhalt21 l
Verbrauch6 l
Reichweite350 km
Höchstgeschw.200 km/h
Motor
Motorbauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Zylinderzahl4
Kühlungflüssig
Hubraum1.000 ccm
Bohrung76 mm
Hub55,1 mm
Kraftübertragung
Leistung150 PS
11.000 U/Min
Drehmoment102 NM
8.750 U/Min
Ganganzahl6
AntriebKette
Rahmen & Reifen
RahmenStahlrohr
Stahl
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
Bremsen
Bremsen vorneDoppelscheiben, Nissin Radial-Vierkolben-Bremszangen
310 mm
Bremsen hintenEinfachscheibe 240 x 5 mm, Einkolben-Bremszange
240
ABS2-Kanal ABS
Federung
Federung vornShowa 41 mm SFF-BP USD-Telegabel, voll einstellbar
Federweg: 115 mm
Federbein hintenShowa-Monostoßdämpfer Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung 7-fach einstellbar
Federweg: 135 mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge

Honda CB 1000 GT: Der sportliche Tourer im Überblick

Die Honda CB 1000 GT steht für eine gelungene Mischung aus Alltagstauglichkeit und Reise-Feeling. Wer einen Sporttourer sucht, der nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern sich auch auf längeren Etappen souverän anfühlt, landet schnell bei diesem Modell. Im Folgenden geht es darum, wie sich die CB 1000 GT in typischen Bereichen schlägt – und wo man im Vergleich mit ähnlichen Motorrädern genauer hinschauen sollte.

Wofür die Honda CB 1000 GT gemacht ist

Die CB 1000 GT ist vor allem dann spannend, wenn Tourenplanung mehr bedeutet als nur „einmal um den Block“. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, stabiler Straßenlage und einem Konzept, das auch bei längeren Fahrten nicht in Stress ausartet. Gleichzeitig bleibt das Motorrad sportlich genug, um zügig unterwegs zu sein – ohne dass es sich dabei wie ein reines Rennstreckenbike anfühlt.

Touren-Charakter statt reiner Show

Im Vergleich zu vielen „sportlich getrimmten“ Modellen wirkt die CB 1000 GT oft ausgewogener. Während manche Konkurrenten stärker auf maximale Agilität ausgelegt sind, setzt Honda hier auf ein Gesamtpaket: Ergonomie, Windschutz und ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Bei Sporttourern entscheidet nicht nur die reine Zahl, sondern wie sich die Kraftentfaltung im Alltag anfühlt. Die CB 1000 GT spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es darum geht, aus dem Drehzahlkeller sauber zu beschleunigen und auf der Landstraße oder Autobahn konstant zu bleiben. Im Vergleich zu anderen Tourern wirkt das Ansprechverhalten häufig „direkt“, wodurch Überholmanöver entspannter werden.

Stärken

  • Durchzug für entspanntes Fahren ohne dauerndes Zurückschalten
  • Gleichmäßigkeit bei längeren Autobahnabschnitten
  • Alltagstauglichkeit durch gut nutzbare Leistungsbereiche

Schwächen

  • Wer maximal „sportliche“ Charakteristik sucht, empfindet manche Konkurrenz als noch spitzer
  • Je nach Fahrstil kann das Setup weniger „aggressiv“ wirken als bei reinen Sportmodellen

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Gerade bei Tourenmotorrädern ist das Fahrwerk entscheidend: Es soll Unebenheiten abfangen, die Linie halten und gleichzeitig genügend Rückmeldung geben. Die CB 1000 GT wirkt im Vergleich oft als „Stabilitätsmaschine“: Sie liegt ruhig, vermittelt Vertrauen und macht das Fahren über längere Strecken angenehm.

Stärken

  • Ruhige Straßenlage bei wechselnden Bedingungen
  • Komfort auf längeren Etappen
  • Vorhersehbares Handling in Kurven

Schwächen

  • Im Vergleich zu sehr leichtfüßigen Konkurrenten kann das Einlenken etwas „bedachter“ wirken
  • Bei sportlicher Fahrweise hängt das Gefühl stark von Reifen und Setup ab

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei der Sicherheit zählt, wie gut das Motorrad verzögert und wie kontrollierbar es dabei bleibt. Die CB 1000 GT bietet in der Praxis ein Bremssystem, das sich auf Touren bewährt: kräftig genug für zügige Manöver, dabei gut dosierbar. Im Vergleich zu manchen Modellen wirkt die Dosierbarkeit besonders hilfreich, wenn häufige Geschwindigkeitswechsel auf dem Programm stehen.

Stärken

  • Gute Dosierbarkeit im Alltag
  • Konstantes Gefühl bei wiederholtem Bremsen

Schwächen

  • Wie bei vielen Tourern gilt: Zustand von Belägen und Scheiben entscheidet stark über das Endergebnis

Ausstattung und Ergonomie: Komfort, der nicht nach „Komfort“ aussieht

Viele Sporttourer wirken auf Fotos komfortabel, im Alltag aber weniger. Die CB 1000 GT punktet eher mit einer stimmigen Ergonomie: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“, sondern auch nach längerer Fahrt noch entspannt ankommt. Im Vergleich zu manchen Konkurrenten ist das Gesamtgefühl oft weniger „sportlich unbequem“.

Stärken

  • Angenehme Sitzposition für längere Fahrten
  • Windschutz als echter Komfortfaktor
  • Übersichtliches Handling im Alltag

Schwächen

  • Je nach Körpergröße kann die optimale Einstellung (Sitz/Lenker/Windschutz) etwas Feintuning brauchen
  • Wer maximal „tourenweich“ erwartet, findet bei manchen Alternativen noch mehr Komfortfokus

Vergleich mit typischen Sporttourer-Alternativen

Im direkten Vergleich mit anderen Sporttourern zeigt sich meist ein klares Muster: Manche Modelle sind stärker auf Agilität ausgelegt, andere auf Langstreckenkomfort. Die Honda CB 1000 GT liegt häufig in der Mitte – mit einem Schwerpunkt auf souveränem Reisegefühl. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Belägen.

Wo die CB 1000 GT häufig besser abschneidet

  • Ausgewogenes Gesamtpaket statt einseitiger Ausrichtung
  • Komfort über Distanz bei gleichzeitig sportlichem Anspruch
  • Verlässliches Fahrgefühl bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten

Wo man im Vergleich genauer hinschauen sollte

  • Wenn ein Konkurrent deutlich leichter wirkt, kann das Handling in engen Passagen subjektiv „lebendiger“ sein
  • Bei sehr sportlichen Ausrichtungen kann das Gefühl beim Herausbeschleunigen noch direkter ausfallen
  • Bei Komfort-Orientierung gibt es Modelle, die noch mehr „Reisebus“-Vibes liefern

Gebrauchtkauf: Worauf beim Honda CB 1000 GT Blick zu achten ist

Wer eine Honda CB 1000 GT gebraucht kauft, sollte – wie bei jedem Motorrad – auf den Zustand und die Historie achten. Gerade bei Tourern sind Wartung und Verschleißteile entscheidend, weil sie häufig viele Kilometer sammeln. Im Vergleich zu „Kurzstreckenmaschinen“ sind bei Sporttourern die Themen Reifenbild, Bremsenverschleiß und Fahrwerkszustand besonders relevant.

Typische Checkpunkte

  • Servicehistorie und nachvollziehbare Wartungsintervalle
  • Reifen: gleichmäßiges Profil, keine ungewöhnlichen Abnutzungen
  • Bremsen: Beläge/Scheiben prüfen, Funktion und Gefühl testen
  • Fahrwerk: Spiel, Dämpfungsgefühl, eventuelle Undichtigkeiten
  • Elektrik: Schalter, Anzeigen, Startverhalten und Nebenverbraucher

Fazit: Für wen passt die Honda CB 1000 GT?

Die Honda CB 1000 GT ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die einen Sporttourer suchen, der auf langen Strecken souverän bleibt und dabei nicht auf Fahrspaß verzichtet. Im Vergleich zu vielen Alternativen wirkt das Gesamtpaket oft ausgewogen: komfortorientiert genug für entspannte Touren, sportlich genug für zügiges Fahren. Wer häufig pendelt oder gern Wochenendtrips plant, bekommt ein Motorrad, das sich als verlässlicher Begleiter eignet. Die Zielgruppe sind vor allem Menschen, die nicht nur „Daten“ vergleichen, sondern ein stimmiges Fahrgefühl, gute Ergonomie und Alltagstauglichkeit priorisieren.

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