| UVP | 13.795 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2013 bis 2017 | |
| UVP | 12.850 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Dieses Bike haben wir leider noch nicht getestet.
Zum ModellDieses Bike haben wir leider noch nicht getestet.
Zum ModellPro und Kontra
- toller Motor mit ordentlich Dampf
- noch tollerer Sound
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Qualität, wohin das Auge schaut
- sicher durch Schräglagen-Features
- Tja - weiß ich jetzt auch nicht...
- Okay, ganz untenrum ruckelt der Twin etwas.
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
| Gewicht | 248 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 805-810 | mm |
| Höhe | 1.030 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 309 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Leistung | 97 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.950 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 217 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, KYB Doppelstoßdämpfer mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 107)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 114)mm | |
| Reifen vorne | 110/80-18 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, KYB Doppelstoßdämpfer mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte 310-mm-Festscheiben, Brembo, schwimmend gelagerte 2-Kolben-Bremssättel, OCABS ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne, 255 mm feste Bremsscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel, OCABS ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe. Schwimmende Scheiben.Vierkolben-Bremssättel. ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe. Einkolben-Bremssattel. ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Nissin Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Triumph Bonneville T120 bleibt auch 2026 ein Motorrad mit Seele. Wer sich auf ihren Charakter einlässt, bekommt ein Fahrerlebnis, das nicht von Zahlen, sondern von Emotionen geprägt ist. Sie ist dabei kein Motorrad für Höchstleistungen oder Rennstreckenambitionen – sondern für Menschen, die das Fahren genießen wollen. Die behutsamen Verbesserungen im Jahr 2026 machen sie noch zugänglicher und runder im Gesamtbild.• zeitloses Design
• kultivierten, drehmomentstarken Motor
• hohen Fahrkomfort
• solide Technik
Für wen ist die T120 geeignet?
• Fahrer, die Wert auf Stil und Charakter legen
• Einsteiger mit Anspruch auf Qualität
• Wiedereinsteiger
• Tourenfahrer mit Hang zur Nostalgie
Weniger geeignet für:
• sportlich ambitionierte Fahrer
• Technik-Enthusiasten, die maximale Elektronik erwarten
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue T120 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Triumph Bonneville T120 vs BMW R nineT vs Honda CB 1100 vs Triumph Thruxton 1200 – Vergleich
Wer sich für ein Retro- oder Neoklassik-Motorrad interessiert, landet schnell bei vier Namen, die in der Szene immer wieder auftauchen: Triumph Bonneville T120, BMW R nineT, Honda CB 1100 und Triumph Thruxton 1200. Auf den ersten Blick wirken sie wie Geschwister: runde Formen, klassische Linien, ein Motor, der Charakter zeigt. Doch beim genaueren Hinsehen wird klar, dass die Unterschiede im Detail liegen – und genau dort entscheidet sich, welches Motorrad wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen der Modelle gegenübergestellt. Dabei geht es nicht darum, ein Bike pauschal als „das beste“ zu deklarieren, sondern darum, die Stärken dort einzuordnen, wo sie im Alltag und auf längeren Strecken wirklich zählen.
Grundcharakter: Neoklassik mit unterschiedlicher Philosophie
Triumph Bonneville T120: souverän und alltagstauglich
Die Triumph Bonneville T120 steht für die klassische, britische Art von „einfach losfahren“. Das Motorrad wirkt stimmig abgestimmt: Motor und Fahrwerk ergänzen sich so, dass sich die Fahrt ruhig und kontrolliert anfühlt. Gerade wenn man nicht nur kurze Runden plant, sondern auch längere Strecken, spielt die T120 ihre Stärke aus. Sie ist nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf ein rundes Gesamtpaket.
BMW R nineT: technisch, individuell und mit Anspruch
Die BMW R nineT bringt eine andere Handschrift mit. Sie wirkt moderner, „technischer“ und lässt sich oft stärker personalisieren. Das Fahrgefühl ist dabei nicht nur auf Komfort ausgelegt, sondern auch auf Dynamik und Präzision. Wer gern bewusst fährt und das Motorrad als Maschine versteht, die man aktiv bewegt, findet hier viel Potenzial.
Honda CB 1100: klassisch, entspannt und sehr kultiviert
Die Honda CB 1100 steht für eine besonders kultivierte Interpretation des Retro-Gedankens. Sie wirkt gelassen, vermittelt Vertrauen und bleibt dabei angenehm berechenbar. Im Vergleich zu den sportlicheren Vertretern zeigt sie ihre Stärke vor allem dann, wenn die Fahrt entspannt sein soll – ohne dass dabei das Gefühl für den Motor verloren geht.
Triumph Thruxton 1200: sportlicher Fokus im Retro-Look
Die Triumph Thruxton 1200 ist die sportlichere Variante aus dem Triumph-Quartett. Sie richtet sich an Fahrer, die den klassischen Look mögen, aber nicht auf „mehr Biss“ verzichten wollen. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven dynamischer zu nehmen und die eigene Fahrweise stärker einzubringen. Gleichzeitig ist sie dadurch weniger „neutral“ als die T120 – wer Komfort und entspannte Sitzposition priorisiert, muss abwägen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Bei den Motorcharakteren wird der Vergleich besonders spannend. Die Modelle unterscheiden sich weniger darin, ob sie „genug“ Leistung haben, sondern wie diese Leistung nutzbar wird: in der Stadt, beim Überholen, beim Beschleunigen aus Kurven oder auf der Autobahn.
Triumph Bonneville T120 wirkt dabei wie ein Motor, der in vielen Situationen souverän abliefert. Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass man häufig ohne großes Herumprobieren in einem passenden Bereich bleibt. Das macht die T120 besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
BMW R nineT spielt seine Stärken eher dann aus, wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Die Art, wie der Antrieb reagiert, unterstützt eine dynamischere Fahrweise. Dadurch kann sie sich im Vergleich „lebendiger“ anfühlen – gleichzeitig verlangt sie mehr Aufmerksamkeit, wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte.
Honda CB 1100 punktet mit einem kultivierten, gleichmäßigen Gefühl. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man einfach laufen lassen kann. Beim Vergleich mit den anderen Bikes zeigt sich: Während die Thruxton 1200 und die BMW stärker nach „Fahren mit Gefühl“ verlangen, ist die CB 1100 eher „Fahren lassen“ – und das kann im Alltag ein echter Vorteil sein.
Triumph Thruxton 1200 setzt dagegen klar auf sportliche Interpretation. Im Vergleich wirkt der Antrieb direkter und die gesamte Abstimmung stärker auf zügiges Fahren ausgelegt. Wer gern beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als sportliches Werkzeug sieht, wird hier eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die Hersteller die Balance zwischen Komfort und sportlicher Kontrolle interpretieren.
Triumph Bonneville T120 bietet im Vergleich eine sehr stimmige Mischung aus Ruhe und Kontrolle. Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut berechenbar. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Plus, weil sich die Fahrt weniger „anstrengend“ anfühlt.
BMW R nineT wirkt im Handling oft präziser und „zielgerichteter“. Das kann bedeuten, dass sie sich in Kurven sehr gut anfühlt, aber auch, dass man die Linie bewusster fahren möchte. Wer gern sportlich fährt, profitiert; wer eher entspannt unterwegs ist, könnte die BMW als etwas fordernder wahrnehmen.
Honda CB 1100 zeigt sich im Vergleich besonders harmonisch. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dabei unnötig nervös zu wirken. In der Praxis bedeutet das: weniger Korrekturen, mehr Gelassenheit. Für viele ist das genau die richtige Mischung aus klassischem Fahrgefühl und moderner Alltagstauglichkeit.
Triumph Thruxton 1200 ist die sportlichste der vier. Das Handling wirkt direkter, die Rückmeldung aus dem Fahrwerk ist stärker auf zügiges Fahren ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn man Kurven liebt und das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte. Der mögliche Nachteil im Vergleich: Je nach Fahrstil und Streckenprofil kann sie weniger komfortorientiert wirken als die T120 oder die CB 1100.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Retro-Motorräder werden oft wegen des Looks gekauft – aber im Alltag entscheidet die Ergonomie. Hier unterscheiden sich die Modelle spürbar.
Triumph Bonneville T120 ist im Vergleich häufig die „entspannte“ Wahl. Die Sitzposition wirkt so, dass man längere Fahrten gut durchhalten kann. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl für Wochenendtouren als auch für regelmäßige Fahrten passt, findet in der T120 meist einen guten Kompromiss.
BMW R nineT kann je nach Auslegung und Fahrweise sportlicher wirken. Im Vergleich zur T120 ist sie oft etwas „präsenter“ in der Körperhaltung. Das ist nicht automatisch schlecht – wer gern aktiv fährt, profitiert. Für sehr lange Strecken oder häufiges Stadtfahren kann die CB 1100 oder die T120 jedoch angenehmer wirken.
Honda CB 1100 punktet mit einer ergonomischen Grundhaltung, die viele als angenehm empfinden. Im Vergleich wirkt sie weniger „auf Sport getrimmt“, sondern eher auf entspanntes Reisen. Gerade wenn man Wert auf eine ruhige Sitzposition legt, ist die CB 1100 eine starke Option.
Triumph Thruxton 1200 bringt eine deutlich sportlichere Haltung mit. Im Vergleich ist das Motorrad eher für Fahrer gemacht, die die Kurve suchen und die sportliche Position bewusst wählen. Wer vor allem Komfort und entspanntes Gleiten möchte, muss hier abwägen.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit im Vergleich
Auch wenn Retro-Motorräder oft „pur“ wirken, spielt die Bremsleistung eine zentrale Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Modelle unterscheiden sich in der Art, wie sie Verzögerung aufbauen und wie gut sie sich dosieren lassen.
Triumph Bonneville T120 wirkt dabei oft als ausgewogenes Gesamtpaket: Bremsen, die sich gut dosieren lassen, und ein Fahrgefühl, das nicht überfordert. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht ständig sportlich fährt.
BMW R nineT kann im Vergleich durch seine sportlichere Auslegung mehr „Biss“ vermitteln. Wer dynamisch unterwegs ist, profitiert von der direkten Rückmeldung. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sanft fährt, merkt die Unterschiede weniger – und sollte eher nach dem Gesamtgefühl entscheiden.
Honda CB 1100 punktet im Vergleich häufig mit einem sehr kontrollierbaren Bremsverhalten. Das Motorrad wirkt stabil und berechenbar, was gerade im Alltag ein Sicherheitsfaktor ist.
Triumph Thruxton 1200 ist im Vergleich die sportlichste Wahl. Die Bremsen und die gesamte Abstimmung sind eher auf zügiges Fahren ausgelegt. Wer das Motorrad als sportliches Retro-Bike nutzt, wird die Stärken hier besonders schnell merken.
Design, Verarbeitungsgefühl und „Retro-Authentizität“
Beim Design sind die Unterschiede natürlich Geschmackssache. Trotzdem lässt sich im Vergleich ein Muster erkennen: Alle vier Modelle setzen auf klassische Formen, aber sie wirken unterschiedlich „modern“ oder „puristisch“.
Triumph Bonneville T120 wirkt wie der klassische Allrounder: Retro-Optik, aber mit einem stimmigen Gesamtauftritt, der nicht zu verspielt wirkt. Die Triumph Thruxton 1200 geht stärker in Richtung sportliche Linie und erinnert optisch an die Café-Racer-Tradition.
BMW R nineT wirkt im Vergleich oft wie eine moderne Interpretation mit viel Individualisierungspotenzial. Die Honda CB 1100 kann dagegen als besonders „klassisch“ wahrgenommen werden – nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Bonneville T120 – Stärken
- Ausgewogenes Gesamtpaket für Alltag und längere Touren
- Ruhiges, berechenbares Fahrgefühl
- Komfortorientierte Abstimmung ohne den Charakter zu verlieren
Triumph Bonneville T120 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, findet sie eher bei Thruxton oder BMW
- In sehr dynamischen Situationen wirkt sie weniger „spitz“ als die sportlicheren Varianten
BMW R nineT – Stärken
- Präziseres, aktiveres Handling
- Starker Charakter für Fahrer, die bewusst fahren
- Viel Potenzial für Individualisierung
BMW R nineT – mögliche Schwächen
- Kann je nach Fahrstil etwas fordernder wirken
- Für sehr entspannte Touren ist die CB 1100 oder T120 oft angenehmer
Honda CB 1100 – Stärken
- Kultiviertes, harmonisches Fahrgefühl
- Sehr gut für entspanntes Fahren und längere Strecken
- Berechenbarkeit im Alltag
Honda CB 1100 – mögliche Schwächen
- Sportliche Dynamik ist weniger im Fokus als bei Thruxton oder BMW
- Wer „mehr Attacke“ sucht, könnte sich schneller langweilen
Triumph Thruxton 1200 – Stärken
- Sportlicher Fokus mit direkterem Fahrgefühl
- Mehr Dynamik für Kurven und zügiges Fahren
- Stimmige Kombination aus Retro-Look und Performance-Anspruch
Triumph Thruxton 1200 – mögliche Schwächen
- Sportliche Ergonomie kann auf Dauer weniger komfortabel sein
- Im Vergleich zu T120/CB 1100 weniger „entspanntes Reisen“
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Wenn man die Modelle gegeneinander abwägt, wird es am Ende ziemlich klar: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um Prioritäten.
- Für Touren und Allround-Komfort ist die Triumph Bonneville T120 oft die stimmigste Wahl, weil sie Alltag und längere Strecken gut verbindet.
- Für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen wollen und Spaß an präzisem Handling haben, ist die BMW R nineT besonders interessant.
- Für entspanntes Cruisen mit klassischem Gefühl bietet die Honda CB 1100 im Vergleich die ruhigste, harmonischste Art zu fahren.
- Für sportliche Retro-Fans, die Kurven dynamisch angehen und die sportliche Haltung bewusst wählen, ist die Triumph Thruxton 1200 die passendste Option.
Fazit:
Die Triumph Bonneville T120 ist die beste Wahl, wenn ein Retro-Motorrad vor allem als komfortabler Allrounder funktionieren soll – souverän, berechenbar und stark für längere Fahrten. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das mehr „Maschinengefühl“ liefert und bei dem aktives Fahren belohnt wird, findet in der BMW R nineT den passenden Charakter. Für alle, die besonders kultiviertes, entspanntes Cruisen mögen und ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugen, spielt die Honda CB 1100 ihre Stärken aus. Und wer den Retro-Look mit sportlichem Anspruch verbindet, Kurven dynamisch fahren möchte und die sportlichere Ergonomie akzeptiert, liegt mit der Triumph Thruxton 1200 richtig. Kurz gesagt: T120 für den Allround-Tourer, R nineT für den aktiven Fahrer, CB 1100 für die entspannte Gelassenheit und Thruxton 1200 für sportliche Retro-Ambitionen.