UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 5.320 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Was kann das neue Retro-Bike aus Indien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung
Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • solide Bauweise
  • sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
  • schöner Einzylinder-Sound
  • einfache Bedienung, nichts lenkt ab
  • Haupt- und Seitenständer Serie
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • Schalthebel etwas zu tief angebracht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm
Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km
Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.090 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • 7 Farben: Halcyon Black, Halcyon Green, Halcyon Grey, Dark Stealth Black, Dark Gunmetal Grey, Chrome Red, Chrome Bronze

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Royal Enfield Classic 650 vs Classic 350: Vergleich der beiden Klassiker

Wenn es um moderne Retro-Motorräder geht, gehören die Royal Enfield Classic 650 und die Royal Enfield Classic 350 zu den Modellen, die viele Blicke auf sich ziehen. Beide wirken wie aus einer anderen Zeit, beide versprechen entspanntes Cruisen – aber sie spielen nicht exakt in derselben Liga. Der Vergleich zeigt vor allem, wie sich Motorcharakter, Fahrgefühl und der typische Einsatzbereich unterscheiden. Damit wird schneller klar, welches Bike eher zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundidee: Zwei Classic-Modelle, zwei unterschiedliche Schwerpunkte

Die Royal Enfield Classic 350 steht häufig für den Einstieg in die Welt der großen Retro-Klasse: leichter zu handhaben, oft unkompliziert im Alltag und mit einem Motor, der sich auf entspannte Fahrten konzentriert. Die Royal Enfield Classic 650 richtet den Fokus stärker auf mehr Reserven, mehr Durchzug und ein souveräneres Gefühl auf längeren Strecken. Beide Modelle sind dabei nicht „Sportler“, sondern eher Maschinen für Menschen, die das Fahren genießen und nicht nur die schnellste Beschleunigung suchen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Classic 350: entspanntes Drehmomentgefühl

Die Royal Enfield Classic 350 wirkt im Vergleich oft wie die „ruhigere“ Wahl. Der Motor liefert ein Charakterbild, das auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße ist das angenehm: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut handhabbar. Wer häufig kurze Strecken fährt oder sich erst an das Motorradfahren gewöhnen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Classic 650: mehr Reserven, mehr Souveränität

Die Royal Enfield Classic 650 spielt dagegen stärker mit dem Thema „mehr Luft“. Im Vergleich zu den Werten der Classic 350 zeigt sich das vor allem in der Leistungs- und Drehmomentwirkung: Die 650er fühlt sich bei höheren Geschwindigkeiten stabiler an und bietet beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen spürbar mehr Reserve. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen gelassen funktionieren soll.

Fahrgefühl und Handling: Gewicht, Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die Classic 350 wirkt im Handling oft leichter und „einfacher“ – das ist vor allem im Stop-and-Go-Verkehr oder beim Rangieren ein Vorteil. Die Classic 650 ist zwar ebenfalls alltagstauglich, bringt aber durch die größere Motorisierung und das insgesamt kräftigere Setup ein anderes Gefühl mit. Das kann sich wie „mehr Motorrad“ anfühlen: stabiler bei Tempo, aber im engen Stadtverkehr etwas weniger agil als die 350er.

Sitzposition und Komfort

Beide Modelle setzen auf eine klassische Cruiser-Optik, aber die Unterschiede in der Motorisierung und im Gesamtgewicht beeinflussen, wie sich die Fahrt anfühlt. Die Classic 350 ist häufig die entspanntere Wahl für längere Zeit im Sattel, wenn das Tempo moderat bleibt. Die Classic 650 kann auf längeren Strecken punkten, weil sie weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Das reduziert das Gefühl von Daueranspannung – besonders dann, wenn der Fokus auf entspanntem Reisen liegt.

Bremsen, Fahrstabilität und Fahrwerksgefühl

Im Vergleich der technischen Eckdaten zeigt sich, dass beide Motorräder auf kontrolliertes Fahren ausgelegt sind. Die Classic 650 profitiert dabei häufig davon, dass das Motorrad für höhere Ansprüche ausgelegt ist: Bei zügigerem Fahren und auf längeren Strecken wirkt die Gesamtbalance oft souveräner. Die Classic 350 bleibt dafür in vielen Situationen sehr angenehm, weil sie sich leichter in den Alltag integrieren lässt und das Fahrwerksgefühl eher auf „komfortables Gleiten“ als auf sportliche Härte setzt.

Getriebe und Motorcharakter: Schalten, Drehzahl und Rhythmus

Beide Motorräder lassen sich gut im Alltag fahren, aber der Rhythmus unterscheidet sich. Die Classic 350 fordert eher dazu auf, den Motor im passenden Drehzahlbereich zu nutzen, um das beste Gefühl herauszuholen. Die Classic 650 kann dagegen häufiger mit weniger Drehzahl „mitlaufen“ und bietet beim Gasgeben schneller spürbare Reserven. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht ständig nachjustiert werden soll.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Classic 350 – Stärken

  • Alltagstauglichkeit: wirkt oft leichter und unkomplizierter im Stadtverkehr.
  • Entspanntes Fahrgefühl: passt gut zu ruhigem Cruisen und moderatem Tempo.
  • Einsteigerfreundlicher Charakter: vermittelt schnell Sicherheit im Umgang.
  • Guter Einstieg in die Classic-Welt: Retro-Optik und Fahrspaß ohne „zu viel Motorrad“.

Royal Enfield Classic 350 – Schwächen

  • Begrenzte Reserven bei Tempo: für sehr zügige Fahrten kann die 350er schneller an Grenzen kommen.
  • Überholen erfordert mehr Planung: je nach Situation ist mehr Drehzahl nötig.

Royal Enfield Classic 650 – Stärken

  • Mehr Durchzug: die Werte im Vergleich sprechen für mehr Reserven im Alltag.
  • Stabileres Gefühl auf längeren Strecken: weniger „arbeiten“ bei Reisegeschwindigkeit.
  • Gelasseneres Fahren: Gasannahme und Beschleunigung wirken souveräner.
  • Mehr Vielseitigkeit: eignet sich häufig besser für unterschiedliche Einsatzprofile.

Royal Enfield Classic 650 – Schwächen

  • Handling im engen Verkehr: durch das größere Setup kann sie weniger agil wirken.
  • Anspruch an das eigene Fahrprofil: wer nur kurze Strecken fährt, nutzt die Reserven eventuell nicht aus.

Für wen lohnt sich welches Modell?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie wird gefahren? Die Royal Enfield Classic 350 passt besonders gut, wenn der Fokus auf Stadt, Feierabendrunden und entspanntem Landstraßencruising liegt. Sie ist oft die Wahl, wenn das Motorrad leicht in den Alltag integriert werden soll und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund steht.

Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen die bessere Option, wenn regelmäßige längere Strecken, häufiges zügiges Fahren oder das Bedürfnis nach mehr Reserven im Alltag im Mittelpunkt stehen. Wer gern überholt, auch mal schneller unterwegs ist oder das Motorrad als „ein Bike für alles“ betrachtet, findet in der 650er häufig den stimmigeren Gegenpart.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 350 ist die passende Wahl, wenn ein leicht zu handhabendes Retro-Motorrad gesucht wird, das im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders entspannt wirkt. Die Classic 650 lohnt sich vor allem dann, wenn mehr Reserven gefragt sind: mehr Durchzug, souveräneres Gefühl bei Reisegeschwindigkeit und ein insgesamt gelassenerer Charakter bei längeren Touren. Wer häufig moderat fährt und das Motorrad vor allem als unkomplizierten Begleiter nutzen möchte, wird mit der 350er sehr glücklich. Wer dagegen öfter längere Strecken fährt, häufiger zügig unterwegs ist oder einfach das „mehr Motorrad“-Gefühl bevorzugt, trifft mit der 650er die bessere Wahl. Beide Modelle haben ihren Reiz – der beste Kauf ist am Ende der, der zum eigenen Fahrprofil passt.

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