UVP 9.795 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 12.595 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~

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Schöne Sportmaschine aus Italien - reichen 48 PS?
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Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Pro und Kontra

Pro:
  • kompakt, leicht, wendig
  • elektronisch komplett ausgestattet
  • V2-Sound
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • gutes Fahrwerk
Kontra:
  • Bremse hinten mit langem Regelintervall
  • 48 PS Version obenraus dünn
  • etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display
Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.425mm
Länge2.083mm
Radstand1.425mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.145mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Gewicht198kg
Radstand1.400mm
Länge2.025mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.105mm
Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V
Hubraum660ccm
Hub51mm
Bohrung74mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum636ccm
Hub45mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.250 U/Min
Drehmoment69 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.216km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite286km
Leistung100 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km
Leistung124 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment69 NM bei 10.800 U/Min
Höchstgeschw.260km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite279km
Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm SF-BPF-Gabel (Federweg 110)mm
Federung hintenShowa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarm-Stahlprofilschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartBrückenrahmen, Motor mittragendes Element
Federung vorneKayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartPerimeter-Rahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Showa SFF-BP) mit getrennt einstellbarer Zug-und Druckstufe und Federbasis (Federweg 120)mm
Federung hintenUni-Track-Gasdruckstoßdämpfer mit einstellbarere Zug-und Druckstufe und Federbasis (Federweg 151)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310 mm-Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende Doppelscheibenbremse mit radial montierten Vierkolben-Monobloc-Bremssätteln ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.

Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.050 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Farben: gelb, schwarz, rotblau

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Motorradvergleich: Yamaha XSR 900 GP vs. Kawasaki Ninja ZX-6R vs. Aprilia RS 660 vs. Honda CBR 600 RR vs. Triumph Daytona 660

Wenn mehrere Supersport- und Sport-Modelle aufeinandertreffen, wird die Entscheidung schnell komplex. Genau hier hilft ein Vergleich: Die Yamaha XSR 900 GP steht für den Mix aus Stil, Alltagstauglichkeit und sportlichem Anspruch. Die Kawasaki Ninja ZX-6R und die Honda CBR 600 RR sind dagegen klar im Fokus der sportlichen Fahrdynamik. Die Aprilia RS 660 bringt eine besonders lebendige Mischung aus Agilität und Charakter. Und die Triumph Daytona 660 versucht, sportliche Performance mit einem souveränen Gesamtpaket zu verbinden. Im Folgenden werden die Stärken und Schwächen der Modelle gegeneinander abgewogen – ohne die Motorräder auf einzelne Zahlen zu reduzieren.

Grundcharakter: Neo-Retro, Supersport und „Allround-Sport“

Yamaha XSR 900 GP: Stil trifft auf sportliche Basis

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt auf den ersten Blick wie ein Neo-Retro-Bike, spielt aber nicht nur optisch in der Liga. Der Motorcharakter zielt auf einen kräftigen, gut nutzbaren Vortrieb ab, der sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen angenehm dosieren lässt. Die Stärke liegt darin, dass die Maschine nicht nur „schnell“, sondern auch zugänglich ist: Man kann zügig fahren, ohne ständig im letzten Drehzahlbereich zu hängen.

Schwäche? Wer kompromissloses Rennstrecken-Feeling sucht, wird bei der XSR 900 GP weniger „Track-only“-Vibes bekommen als bei den 600ern. Das Bike ist eher ein sportlicher Alltagsbegleiter mit Retro-Charme als ein reines Werkzeug für den Grenzbereich.

Kawasaki Ninja ZX-6R: Präzision und sportliche Effizienz

Die Kawasaki Ninja ZX-6R steht für spürbare Agilität und ein sehr direktes Ansprechverhalten. In der Praxis zeigt sich das besonders beim Wechsel zwischen Kurven: Das Motorrad wirkt, als würde es die Linie „mitdenken“. Die Sitzposition und die Geometrie unterstützen sportliches Fahren, ohne dass es sich sofort nach „zu viel“ anfühlt.

Schwäche? Wer viel entspannt cruisen möchte, könnte die ZX-6R als etwas fokussierter empfinden. Außerdem ist die Charakteristik stärker auf zügiges Fahren ausgelegt als auf gemütliches Dahingleiten.

Aprilia RS 660: Lebendig, leichtfüßig und mit viel Gefühl

Die Aprilia RS 660 ist ein Bike, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Kombination aus Motoransprache, Fahrwerkseindruck und dem insgesamt sehr stimmigen Setup macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die Kurven nicht nur durchfahren, sondern genießen wollen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus dem Kurvenbogen wirkt die RS 660 dynamisch und kontrolliert.

Schwäche? Je nach Fahrstil kann die Aprilia etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil sie ihre Stärken am besten ausspielt, wenn man aktiv fährt. Wer vor allem Komfort priorisiert, muss prüfen, ob die sportliche Ausrichtung im Alltag wirklich passt.

Honda CBR 600 RR: Der Klassiker für kompromisslose Sportlichkeit

Die Honda CBR 600 RR ist in vielen Köpfen der Inbegriff von Supersport. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie das Motorrad Stabilität und Dynamik verbindet. Beim Anbremsen und in schnellen Richtungswechseln wirkt die CBR sehr „aufgeräumt“: Man hat das Gefühl, dass das Bike die Kontrolle übernimmt und die Linie sauber hält.

Schwäche? Der Fokus auf Sportlichkeit kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken. Wer häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder lange Strecken eher gemütlich fährt, sollte darauf achten, wie sich die Sitzposition und der Fahrstil im eigenen Alltag anfühlen.

Triumph Daytona 660: Sportlich, aber mit souveränem Gesamtpaket

Die Triumph Daytona 660 versucht, das Beste aus zwei Welten zu liefern: sportliche Performance und ein Gesamtgefühl, das nicht nur auf den nächsten Kurvenabschnitt reduziert ist. Im Vergleich fällt auf, dass die Daytona oft als „rund“ wahrgenommen wird – also als Motorrad, das nicht nur schnell sein will, sondern auch komfortabel genug bleibt, um längere Ausfahrten zu genießen.

Schwäche? Wer maximalen „Rennstrecken-Fokus“ erwartet, könnte die Daytona weniger kompromisslos empfinden als die streng sportlich ausgelegten 600er. Dafür gewinnt sie häufig an Alltagstauglichkeit und Fahrspaß über längere Zeit.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Modelle zeigt sich: Es geht weniger darum, wer „am lautesten“ ist, sondern darum, wie gut die Leistung nutzbar ist. Die XSR 900 GP spielt ihre Stärke besonders dort aus, wo man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist. Die 600er-Klasse – also Kawasaki Ninja ZX-6R und Honda CBR 600 RR – wirkt dagegen oft dann besonders stark, wenn man sportlich fährt und die Drehzahl bewusst nutzt.

Die Aprilia RS 660 liegt in der Wahrnehmung häufig zwischen „direkt“ und „kontrolliert“: Sie fühlt sich lebendig an und belohnt aktives Fahren. Die Triumph Daytona 660 wirkt im Vergleich häufig harmonischer über ein breiteres Spektrum, was sie für viele Fahrer zur „einfachen Wahl“ macht, wenn nicht jedes Wochenende nur aus Kurven und Vollgas besteht.

Handling und Fahrwerk: Kurven, Stabilität und Richtungswechsel

Im Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar. Die Kawasaki Ninja ZX-6R und die Honda CBR 600 RR sind besonders stark, wenn es um präzise Richtungswechsel und ein sportliches Fahrgefühl geht. Beide vermitteln das Gefühl, dass das Motorrad die Linie hält und das Tempo „mitgeht“.

Die Aprilia RS 660 sticht im Vergleich oft durch ihre Leichtigkeit im Kurvenwechsel hervor. Sie wirkt agil und bietet ein sehr direktes Feedback. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, wird hier schnell Spaß haben.

Die Triumph Daytona 660 punktet dagegen häufig mit einem souveränen Gesamtbild: Das Fahrwerk wirkt ausgewogen, sodass man auch bei wechselnden Straßenverhältnissen entspannt bleibt. Die Yamaha XSR 900 GP wiederum ist eher auf sportliche Alltagsdynamik ausgelegt: Sie ist nicht weniger fahrfreudig, aber der Charakter ist weniger „rennstreckenhart“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anbremsen

Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Es geht um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem Gefühl, wann das Motorrad „greift“. Die sportlich fokussierten Modelle – insbesondere Honda CBR 600 RR und Kawasaki Ninja ZX-6R – wirken oft dann besonders stark, wenn man zügig in Kurven einlenkt und das Motorrad unter Last stabil bleiben soll.

Die Aprilia RS 660 kann hier ebenfalls überzeugen, weil sie ein gutes Feedback liefert und das Bremsen als Teil des Fahrgefühls integriert. Die Triumph Daytona 660 punktet häufig mit einer sehr gut kontrollierbaren Bremswirkung, die sich auch im Alltag angenehm dosieren lässt. Die Yamaha XSR 900 GP ist ebenfalls vertrauenswürdig, aber eher im Sinne „sportlich genug für den Alltag“ als „maximaler Rennstreckenfokus“.

Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Alltagspraxis und Langstrecke

Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha XSR 900 GP und die Triumph Daytona 660 wirken im Vergleich oft als die entspannteren Optionen. Das heißt nicht, dass sie langsam sind – vielmehr ist das Gesamtpaket so abgestimmt, dass man auch an Tagen mit weniger „Sportmodus“ noch gerne fährt.

Die Kawasaki Ninja ZX-6R und die Honda CBR 600 RR sind klar sportlich positioniert. Das kann ein Vorteil sein, wenn regelmäßig zügig gefahren wird oder wenn der Fokus auf Kurven und dynamischem Fahren liegt. Für lange, eher gemütliche Touren kann die sportliche Sitzhaltung jedoch weniger angenehm sein.

Die Aprilia RS 660 liegt häufig in der Mitte: Sie ist sportlich, aber nicht so „hart“ im Alltagsempfinden wie manche reine Supersport-Interpretation. Wer eine Maschine sucht, die sowohl auf Feierabendrunde als auch auf sportliche Ausfahrt passt, findet hier oft einen guten Kompromiss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wenn es um „einfach schnell fahren“ geht

Die Yamaha XSR 900 GP und die Triumph Daytona 660 sind oft die besseren Kandidaten, wenn die Freude am Fahren im Vordergrund steht und nicht jede Ausfahrt ein Technik-Training sein soll. Die Leistung ist gut nutzbar, das Motorrad wirkt zugänglich und man kommt schnell in den Spaßmodus.

Wenn es um maximale Sportlichkeit und Präzision geht

Die Honda CBR 600 RR und die Kawasaki Ninja ZX-6R spielen ihre Stärken besonders aus, wenn sportliches Fahren konsequent umgesetzt wird. Präzision, Stabilität und das Gefühl, dass das Motorrad Tempo „sauber“ verarbeitet, stehen hier im Vordergrund.

Wenn es um Charakter und Kurvengefühl geht

Die Aprilia RS 660 ist im Vergleich häufig die Wahl für Fahrer, die ein lebendiges Motorrad suchen, das auf Eingaben schnell reagiert. Die Stärken liegen im Fahrspaß und in der Art, wie sich Kurven anfühlen – nicht nur wie schnell man durchkommt.

Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?

Der beste Weg zur passenden Wahl ist, das eigene Fahrprofil ehrlich zu betrachten. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und trotzdem sportlich fahren möchte, wird mit Yamaha XSR 900 GP oder Triumph Daytona 660 meist schneller glücklich. Wer dagegen regelmäßig zügig fährt, Kurven aggressiv angeht und ein sehr sportliches Setup bevorzugt, findet in Kawasaki Ninja ZX-6R oder Honda CBR 600 RR die klarere Richtung.

Die Aprilia RS 660 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das nicht nur „funktioniert“, sondern sich auch besonders anfühlt: agil, lebendig und mit viel Kurvenfeedback.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die beste Wahl, wenn ein sportliches Motorrad mit gutem Alltagsgefühl gesucht wird und Stil genauso wichtig ist wie Fahrspaß. Die Triumph Daytona 660 passt besonders gut, wenn sportliche Performance mit einem runden, souveränen Gesamtpaket kombiniert werden soll – ideal für längere Touren und abwechslungsreiche Strecken. Wer maximale Supersport-DNA und präzises, sportlich fokussiertes Handling bevorzugt, liegt mit der Kawasaki Ninja ZX-6R oder der Honda CBR 600 RR richtig: beide wirken wie Maschinen für dynamisches Fahren, bei dem Stabilität und Kontrolle entscheidend sind. Die Aprilia RS 660 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Kurvengefühl und lebendige Reaktion im Vordergrund stehen und ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Kurz gesagt: XSR und Daytona für den vielseitigen Spaß, ZX-6R und CBR für den kompromisslosen Sport, RS 660 für Charakter und Agilität.

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